dot.coaching - Was ist dein Kern?

2 Minuten Lesezeit
14. August 2018

Mit Efficient Organisations setzen wir unseren Fokus auf die Themen "Persönlich", "Team" und "Organisation". In dieser Trilogie möchte ich unser Wirken anhand von Best Practices näher beleuchten. 

Gerne starten möchte ich hier mit uns als Menschen. Mit "Persönlich". Denn alles fängt bei uns an!

Schon mal was von deinen persönlichen logischen Ebenen gehört? Bevor wir uns Richtung Nordstern bewegen, müssen wir zuerst wissen, wo wir heute als Person stehen und von wo aus wir "los laufen". Hierfür eignen sich die logischen Ebenen nach Dilts als Standortbestimmung ausgezeichnet, da sie unsere Ebenen aufzeigen.

Um es vereinfacht mit den elementaren sechs W-Fragen zu formulieren:

  • Umfeld: Wo bin ich unterwegs? 
  • Verhalten: Was ist mein Verhalten?
  • Fähigkeiten: Wie sind meine Fähigkeiten?
  • Werte: Warum zeige ich mich so?
  • Identität: Wer bin ich?
  • Nordstern: Wofür bin ich?

Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
Galilei

In unseren Settings werde ich als Kunde durch die einzelnen Ebenen geführt und beantworte dabei die Fragen der jeweiligen Ebene. Hier kann man sich einen konzentrischen Kreis vorstellen. Wir fangen aussen mit dem Wo an und bewegen uns Richtung Kern mit dem Wofür. Unsere Erfahrung zeigt, umso "tiefer" im Kreis, umso herausfordernder ist es, eine Antwort darauf zu finden. So wissen wir schnell, wo wir unterwegs sind, aber noch lange nicht wofür wir sind!

Finden wir auf allen Ebenen widerspruchsfreie Antworten - was aus Erfahrung selten der Fall ist - sind wir konsistent. Bei Widersprüchen in den Antworten oder wenn sich Konflikte zwischen Ebenen zeigen, geht man weiter ins Detail. Ein Konflikt auf einer Ebene kann meist auf der tieferen Ebene gelöst werden, d.h. ein Wertekonflikt ist auf der Ebene Identität lösbar. Es kann aber auch sein, dass sich ein Problem im Verhalten zeigt, die Ursache aber einige Ebenen tiefer beim Nordstern liegen.

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
Demokrit

Wie in meinem Blog zu Max Frischs Fragen, bin ich mutig und zeige mich in meiner Person offen. Ein persönlicher Einblick in meinen "Kern" als Coach:

  • Umfeld: Wo und wann bin ich als Coach unterwegs? Ich coache gerne in "Räumen" mit Bewegungsfreiheit und schaffe dadurch Perspektiven-Vielfalt. Durch einen gemeinsamen Backlog mit dem Kunden behalten wir stets den Überblick.
  • Verhalten: Was ist mein Verhalten als Coach? Ich versuche, schnell ein Vertrauensverhältnis zu den Kunden aufzubauen. Mit diesem "Kontakt" kommen wir schneller ans gewünschte Ziel des Kunden.
  • Kompetenzen: Wie sind meine Fertigkeiten? Die Settings sind geprägt durch eine natürliche, ungezwungene, humorvolle Atmosphäre - Lachen darf grundsätzlich nie zu kurz kommen -, welche den Coachingprozess unterstützt.
  • Werte: Warum bin ich Coach? Ich glaube, jeder Mensch hat "verborgene" Ressourcen und Stärken.
  • Identität: Wer bin ich als Coach? Ich bin ein Menschenfreund. Es gibt nichts Spannenderes auf dieser Welt, als den Menschen. Ich verstehe mich als Coach für alle. Ohne Vorlieben und Aversionen.
  • Sinn: Wofür bin ich Coach? Ich glaube, jeder Mensch braucht - irgendwann in seinem Leben - Support von aussen für den Zugang zu seinem "Ich" mit seinen vielen Ressourcen und Stärken.

Bei dot consulting wollen wir uns kontinuierlich auf allen Ebenen verbessern. Auch persönlich. So steht es klar in unserer gemeinsamen Charta geschrieben. In diesem Zusammenhang führen wir auch zwingend regelmässige Retrospektiven im Team durch und beschäftigen uns mit der Frage, wo stehen wir auf dem Weg zu unserem Nordstern?

Wie prioritär sind die logischen Ebenen in deinem persönlichen Backlog angesiedelt? Wann bist du das letzte Mal in eine Reflexion gegangen?

Finde mit Efficient Organisations heraus, wo du gerade stehst und hin möchtest!

Interesse?

Autor

Samuel Gerber

Ich arbeite mit Organisationen, die nicht mehr liefern - wo Silos wachsen und die gemeinsame Richtung fehlt. Ich bringe C-Level und Teams zusammen, um Klarheit über das Wohin herzustellen und ins Handeln zu kommen. Mein Ausgangspunkt ist immer die Struktur: Verändere die Verhältnisse - und das Verhalten folgt. Ich werde meistens dann gerufen, wenn es hakt - bevor klar ist, wohin die Reise geht. Ich arbeite an der Schnittstelle von Struktur, Führung und Richtung: nicht um Workshops zu leiten, sondern um die Verhältnisse zu schaffen, die Veränderung erst möglich machen. Mein Blick ist verhaltensbasiert - ich lese Organisationen durch das, was Menschen tun, wie sie sich begegnen und wo Stille die Resonanz ersetzt. Ich arbeite ebenenübergreifend, zwischen C-Level und mittlerem Management, und übersetze strategische Richtung in konkrete, auf Menschen ausgerichtete Wirklichkeit. Mein Ansatz ist strukturiert und mit echtem Kontakt zu den Menschen: klare Rahmenbedingungen für schwierige Gespräche - und die feste Überzeugung, dass Kultur der Struktur folgt, nicht umgekehrt.

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